Sozialkompetenz-Training
für
Schulklassen und andere feste Gruppen
Ziel
Stärkung
und Entwicklung von Sozialen Kompetenzen in Schulklassen und anderen Gruppen.
Zum
Beispiel: Kommunikation, Kooperation, Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung,
gewaltfreie Konfliktlösung.
Rahmenbedingungen
Es
gibt nicht „DAS Training“. Jedes Training wird mit Hilfe der
Klassenlehrer/innen auf die jeweilige Klasse abgestimmt. Resultierend aus den
Erfahrungen der vergangenen Jahre bieten wir verschiedene Module als
Orientierung an, die weitere unten beschrieben werden. Diese Module können
miteinander kombiniert werden.
Für
das Training können die Räume und das Gelände des Kinder- und Jugendtreff.
St.
Katharina in Dormagen-Hackenbroich genutzt werden. Zu den Projektzeiten hat die
Gruppe die Räumlichkeiten zur alleinigen Nutzung.
Trainingszeitraum
ist ein Schulvormittag inklusive An- und Abfahrt.
Je
nach Thematik werden die Trainings von einem oder zwei Mitarbeitern des KJT
(Dipl.
Sozialarbeiter /Dipl. Sozialpädagoge) durchgeführt.
Methodik
Grundsätzlich
wird prozessorientiert gearbeitet. So ist es möglich, dass es innerhalb eines
mehrtägigen Trainings aufgrund der Bedürfnisse der Klasse/Gruppe zu einer
Verschiebung des Schwerpunktes/der Schwerpunkte kommt. Auch dies erfolgt in
Abstimmung mit dem Klassenlehrer/in.
Niederschwellige
Erlebnispädagogik steht im Vordergrund. Erfahrungen mit Herz, Hand und Kopf heißt
dabei nicht, dass extreme körperlich Erfahrungen gemacht werden. Innerhalb
einer Kleingruppe etwas eigenverantwortlich zu planen oder zu bauen sind
Aktionen, bei der zum Beispiel Kooperation geübt werden kann und das
„Erleben“ der Zusammenarbeit im Vordergrund steht.
Wichtig
ist dabei immer, den Transfer in die alltägliche Gruppensituation zu
verdeutlichen.
Die
Schüler und Schülerinnen können sich selbst und andere im Miteinander positiv
in neuer und ungewohnter Umgebung erfahren.
Module
Selbst-
und Fremdwahrnehmung
Wie
geht es mir? Wie geht es dem anderen? Selbstreflexion und Empathie werden in
diesem Modul trainiert. Grade für jüngere Teilnehmer ist dies ein wichtiger
Baustein, um mit anderen klar zu kommen. Spannung und Entspannung, Gefühlsbenennung,
Körpersprache sind hier Themen.
Kommunikation
Schon
vorhandene Kommunikationsmodelle und -regeln werden durch Übungen vertieft.
Neue Aspekte der Kommunikation können trainiert werden. Spielerische Übungen
helfen neue Erfahrungen zu machen und diese in den Alltag übertragen zu können.
Konflikte
lösen
Es
wird davon ausgegangen, das Konflikte täglich vorkommen und diese ohne Gewalt
(Streit) aufzulösen sind. Ansatzpunkte sind hierbei zum Beispiel gewaltfreie
Kommunikation, Interessenklärung, Lösungsstrategien.
Kooperation
Hier
geht es darum sich auszuprobieren, Verantwortung zu tragen, sich einzubringen,
Prozesse unterstützen zu lernen. Wie kann der/die Einzelne die Gruppe im
Prozess und in der Zielerreichung effektiv unterstützen? Wie können Störungen
vermieden oder ausgeräumt werden.
Weitere
Module oder Schwerpunkte sind nach Absprache möglich.